Sonntag, 30. August 2009

Heidelbeerquark für Feten


Zurück aus dem Urlaub musste ich gestern gleich für eine große Geburtstags-Überraschungsparty für den Fussballtrainer meines kleinen Sohnes eine Nachspeise kreeiren. Da ich nicht viel Zeit hatte und es auch in einer großen Schüssel transportiert werden sollte, habe ich mich für einen Quark entschieden, den man nur zusammenrühren brauchte. Allen Beteiligten hat es super geschmeckt, deswegen gebe ich das Rezept, welches ich freihand kreiert habe, gleich weiter.

Zutaten: (eine große Rüchschüssel voll, ca. 20 Portionen)

5 große Becher Sahnequark à 500g
2 Becher Schlagsahne à 200g
1/2 Glas Milch
Saft von 2 Zitronen
ca. 100 g Zucker
2 große Gläser Heidelbeeren
(Mengenangaben nicht genau, da ich währenddessen immer wieder abgeschmeckt habe und die Konsistenz geprüft habe - einfach schön süß, fruchtig und cremig abschmecken)

Quark in die Rührschüssel geben, Milch und Sahne dazugeben, alles verrühren, bis eine cremige, nicht zu dünne Masse entsteht. Zitronen auspressen und den Saft dazugeben. Zucker unterrühren. Heidelbeeren abtropfen lassen und unterheben. Mit Zucker und Heidelbeersaft abschmecken.

Mittwoch, 12. August 2009

Italienische Frikadellen


Vor unserem Urlaub ist dies mein letzter Blog-Eintrag, da ich kein Laptop mitnehme. Evtl. melde ich mich mal aus dem Urlaub, wenn ein Internet-Café in der Nähe ist.

Gestern gab es jedenfalls noch einmal einen Familienklassiker, den mein Vater in seiner Koch-"Hoch"-Zeit, als meine Mutter im Krankenhaus lag, ausprobierte und uns Kindern so gut schmeckte, daß wir das Ganze auch gern, wenn auch selten, nachkochen.

Zutaten:

500 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
1 altbackenes Brötchen
3 Paprikaschoten
3 Zwiebeln
1 Dose Champignons oder frische Pilze
3 Tomaten
1 kleine Dose junge Erbsen
etwas Tomatenketchup
Worcestersoße

Zubereitung:
  1. Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Ei, eingeweichtes Brötchen und kleingehackte Zwiebel vermengen und zu Klöschen formen und in Margarine anbraten. Rausnehmen.
  2. Im Fettansatz geschnittene Zwiebel und Pilze anbraten. Geschnittene Tomaten und Paprikaschoten dazu geben. Mit Deckel gar dünsten.
  3. Etwas Ketchup unterrühren. 1/2 l Wasser und Erbsen dazu geben, Frikadellen obendrauf setzen und eine halbe Stunde ziehen lassen.
  4. Mit Worcestersauce und Brühe abschmecken.
Am Besten passt Reis dazu, gestern gab es aber Kartoffeln.

Dienstag, 11. August 2009

Crêpes mit Lauch und Lachs



Wenn es mal wieder etwas unkompliziertes und gleichzeitig sehr leckeres geben soll, wird bei uns auch schon mal Crêpes gemacht. Die kann man mit allem Möglichen füllen und besonders schmeckt und die Mischung aus Räucherlachs und Lauch. Das ist richtiges Gourmet-Essen.

Zutaten für die Crêpes:

250 g Weizenmehl
Salz
2 Eier
200 ml Milch
250 ml Brühe
50 g Butter
Zubereitung Crêpes:

Mehl, Salz und Eier in die Schüssel geben, verrühren (Handrührgerät) und nach und nach Flüssigkeit und zerlassene Butter zufügen. Aus dem Teig in einer Pfanne zwischen 6-12 Crêpes (je nachdem, wie geschickt man dünne Crêpes herzustellen weiß - bei mir werden sie eher dicker wie Pfannkuchen und deshalb kommen auch nur 6 dabei raus) backen, warm stellen.

Zutaten für die Füllung:

2 dicke Stangen Lauch
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 Becher Crème Fraîche
2 EL eingelegter grüner Pfeffer
8 Scheiben Räucherlachs

Zubereitung Füllung:

Den Lauch putzen, waschen und in Scheiben schneiden. Die Butter zerlassen und den Lauch darin dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Crème Fraîche und die grünen Pfefferkörner untermischen. Den Lachs in Stücke schneiden, dazugeben und heiß werden lassen.



Crêpes individuell füllen.

Sonntag, 9. August 2009

Apfeltarte mit Walnüssen


Da unser Garten derzeit wieder viele Äpfel produziert, die man einfach so nicht essen kann, mußte mit dem Fallobst etwas geschehen. Apfelmus essen wir nicht so oft, außerdem muss man auch mal was anderes mit den Äpfeln machen.

Da mein Urlaub gerade eingeläutet wurde, wollte ich ein richtiges Sonnengericht und Kuchen gab es auch schon lange nicht mehr. Daher fiel meine Wahl auf eine Apfeltarte.

Von den Äpfeln konnte man nicht allzuviel verwenden, ich musste viel wegschneiden, aber da ich reichlich hatte, war dies nur mehr Arbeit. Das Ganze wurde zu feucht, tat dem Geschmack aber gar nichts. Sprich: es war lecker!

Zutaten:

180 g Mehl
150 g Butter
2 Eigelb
130 g Zucker, Salz
800 g säuerliche Äpfel
2 EL Zitronensaft
100 g Aprikosenkonfitüre
100 ml Orangensaft
30 Walnusshälften

Zubereitung:
  1. Mehl, 120 g zimmerwarme Butter in Stücken, die Eigelbe, 50 g Zucker und eine Prise Salz mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig verkneten. Mit bemehlten Händen zu einem flachen Stück formen, in Folie gewickelt etwa 1 Stunde kalt stellen.
  2. Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen (etwa 30 cm Durchmesser). In eine gefettete Tarteform (bei mir wars eine runden Kuchenform von 24 cm Durchmesser) legen. Den Teig andrücken. Boden mit einer Gabel einstechen. Noch einmal etwa 15 Minuten kalt stellen.
  3. Äfpel schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelhälften in dünne Scheiben schneiden. Äpfel sofort mit Zitronensaft beträufeln. Die Apfelscheiben in die Form legen, dann mit 30 g Butter in Flöckchen belegen und mit 30 g Zucker bestreuen.
  4. Tarte im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft (sonst 200 Grad) auf der untersten Schiene 20 Minuten backen.
  5. Konfitüre und 1 EL Orangensaft kurz aufkochen. Apfelspalten nach 20 Minuten damit bestreichen. Tarte weitere 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  6. In einem Topf 50 g Zucker und übrigen Orangensaft etwa 5 Minuten sirupartig einkochen. Walnüsse im Sirup aufkochen und herausheben. Ich habe - anders als im Originalrezept - die Nüsse noch für 5 Minuten auf die Tarte im Ofen getan. Das hatte etwas karamelliges.
  7. Evtl. mit Puderzucker bestäuben, mit Schlagsahne, die mit dem Sirup beträufelt ist, servieren (ich habe auf beides verzichtet).


Originalrezept: Living at Home

Samstag, 8. August 2009

Fremkochen: Deftige Pfifferlings-Pizza mit Speck

Fremdkochen Pfifferlinge


Ich hatte diesen Monat nur wenig Zeit für das Fremdkochen, da zwichen Verkündung des Themas und unserem Urlaub nur etwas über eine Woche lag. Deshalb habe ich mich gleich am Samstag drangemacht. Mir sind einige nette Rezepte beim Suchen ins Auge gefallen. Die Nachfrage bei der Familie ergab dann ein Pizza-Rezept und deshalb mußte sie auch gleich helfen.

Hierzu bedarf es erst einmal einen guten Pizzateig, einer leckeren Tomatensause und dem Belag. Alles drei fand ich bei Pizzaguy. Alles gelang auch super, vor allem vom Teig war ich beeindruckt. Das lag aber sicher auch an den Außentemperaturen von 30°C heute, da ging der Teig besonders gut. Das war sicher nicht das letzte Mal, daß ich diesen Teig gemacht habe, allerdings hätte er für 4 solcher Pizzen gereicht, der Teig wurde somit etwas dick.

Zutaten Teig:

500 g Mehl sowie etwas Mehl zum Verarbeiten
1 Teelöffel Salz
ca. 100 ml Olivenöl
30 g frische Hefe
1 Prise Zucker
¼ Liter lauwarmes Wasser

Zubereitung Teig:

Mehl und Salz in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde geben. Die frische Hefe zerbröckeln und mit lauwarmen Wasser sowie Zucker gut verrühren und fünf Minuten warm stellen bis sich Bläschen bilden. Dann die aufgelöste Hefe mit allen restlichen Zutaten in die Mulde gießen, und alles miteinander vermischen, erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen verkneten.

Sobald sich die Masse von der Schüssel löst, wird das Ganze ungefähr zehn Minuten lang auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr kräftig verknetet. Danach die Schüssel gründlich mit heißem Wasser auswaschen, trocknen und sehr dünn mit Mehl bestreuen. Den Teig jetzt zu einer Kugel formen, in das bemehlte Gefäß legen und die Oberfläche kreuzweise einschneiden, damit er besser aufgeht. Anschließend die Schüssel mit einem Handtuch abdecken und ungefähr eine Stunde lang an einen warmen Ort gehen lassen. Der Teig muss nach Ablauf der Zeit etwa das doppelte Volumen erreicht haben.



Zutaten für Tomatensoße mit Knoblauch:

2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehen fein geschnitten
1 Bund frischer Basilikum
1 Bund frischer Oregano
1 Dose geschälte Tomaten
Salz und Pfeffer

Zubereitung Tomatensoße:

Olivenöl erhitzen, den kleingehackten Knoblauch hineingeben und leicht bräunen lassen. Dann die Tomaten hinzugen, ebenso den Basilikum und den Oregano. Alles gut köcheln lassen. Salzen und pfeffern. Die Tomaten so gut es geht zerdrücken. Das Ganze durch ein Haarsieb geben und wieder in den Topf zurück. Noch eine ganze Weile leicht köcheln lassen, bis die Soße die richtige Konsistenz hat.



Zutaten Belag:

1 große Zwiebel
100 g Bauchspeck
2 EL Olivenöl
400 g Pfifferlinge
400 g Cherrytomaten
50 g Parmesan
1 Bund glatte Petersilie

Theo beim Helfen

Zubereitung Belag:

Olivenöl erhitzen, Speck und Zwiebel kleinschneiden. Speck im Öl auslassen und Zwiebeln anbraten. Pfifferlinge putzen, etwas kleiner schneiden und ebenfalls anbraten.


Die Tomaten vierteln. Den Pizzateig auf Mehl ausrollen und dann auf ein großes Blech oder zwei Runde Bleche legen.


Die Soße auf der Pizza verteilen, dann die Zwiebel-Speck-Pfifferlings-Mischung und zum Schluss die Tomaten.


Den Parmesan grob auf die Pizza hobeln.



Backofen auf 250°C vorheizen. Bleche nacheinander jeweils ca. 12 Minuten backen.

Originalrezepte:
Belag
Grundteig
Tomatensoße mit Knoblauch

Samstag, 1. August 2009

Gebackener Fisch süß-sauer


Am Abend gab es mal wieder etwas asiatisches. Ich hatte noch Rotbarschfilet im Tiefkühlfach und außerdem wollte ich den Ingwer und die Paprika verbrauchen, die auch langsam weg mussten.

Diesmal sollte es nicht schon wieder thailändisch sein und Kokosmilch hatte ich auch nicht im Haus. Deshalb gab es diesmal ein chinesisches Rezept.

Zutaten:

  • 400 g Rotbarschfilet
  • Frittierfett
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Stärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kurkuma
  • etwas Wasser
  • Eiweiß von einem Ei
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 rote Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Dose Ananas
  • 2 Cocktailtomaten
  • 1 Stück Ingwer, ca. 2,3 cm groß
  • 130 ml Instant-Hühnerbrühe
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Ketchup oder süße Chilisauce
  • 1 EL Stärke
  • etwas Koriander
  • etwas Pfeffer
  • Öl
Zubereitung:

Aus dem Mehl, der Stärke, dem Salz, dem Backpulver, dem Kurkuma und dem Wasser einen Teig rühren, der etwa die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs hat. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Den Fisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen und in ca 2 cm lange Stücke schneiden. Die Karotte in dünne Scheiben, den Paprika in schmale Streifen schneiden, den Ingwer schälen und hacken. Die Tomate überbrühen in Würfel schneiden. Ananas abgießen und mit Ananas-Saft, der Sojasauce, dem Sherry, Honig, Essig, dem Ketchup und der Stärke eine Würzsauce bereiten. Mit Koriander und Pfeffer abschmecken.



Öl sehr heiß werden lassen und Ingwer, Lauchzwiebeln, Karotten und Paprika 2 Minuten braten. Mit der Brühe aufgießen, Knoblauch gehackt oder aus der Presse dazugeben und nochmals kurz braten. Die Würzsauce nochmal kurz aufrühren, zu dem Gemüse geben und aufkochen lassen bis die Sauce bindet.

Vom Feuer nehmen und die Ananasstücke und die gewürfelte Tomate vorsichtig unterheben. Warmstellen. Frittierfett im Wok heiß werden lassen. Es ist heiß genug, wenn an einem Holzlöffel nach kurzer Zeit Bläschen aufsteigen. Den Fisch in nicht zu großen Portionen im Ausbackteig wälzen und mit zwei Gabeln vorsichtig in das heiße Fett geben und ca. 4 Minuten frittieren bis der Teig Farbe kriegt. Mit Küchenkrepp entfetten und warmstellen, bis alle Fischstücke gebacken sind.



Fisch und Gemüse heiß servieren. Dazu: Reis

Oirinalrezept fand ich auf Das Kochrezept

Nachgebacken: Joghurtbrötchen


Auf huettenhilfe gab es letzte Woche ein ganz einfaches Brötchen-Rezept, welches ich einmal ausprobieren wollte. Normalerweise ist mir das vor dem Frühstück zuviel Aufwand, aber das hat nicht mal eine halbe Stunde gedauert und werde ich sicher einmal wieder machen.

Zutaten:
# 300g Mehl
# ½ P. Backpulver
# 1 EL Zucker
# 1 Ei
# 50g Margarine
# 150g Joghurt
# Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Mehl und Backpulver vermischen. Zucker, Ei, Margarine und Joghurt dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Aus dem Teig 8 Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Brötchen kreuzweise einschneiden und mit etwas Milch bestreichen.
  3. Die Joghurtbrötchen bei 180°C etwa 15 Minuten backen.
  4. Aus dem Backofen holen und noch warm servieren.

Originalrezept findest ihr hier.

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