Mittwoch, 30. Dezember 2009

Linsenbällchen mit Erdnussdip



Ein Rezept ist mir in den letzten Wochen beim Bloggen durch die Lappen gegangen. Da ich grad ein wenig Zeit habe, möchte ich das gern nachholen.

Die Linsenbällchen sind ein rein vegetarisches Gericht und leicht asiatisch angehaucht durch Koriander, Kreuzkümmel und eben der Erdnusssoße.

Zutaten (für 4 Personen):

Linsenbällchen

200 g rote Linsen
1 Lauchzwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund glatte Petersilie
ein paar Blätter Koriander
30 g Semmelbrösel
1 1/2 EL Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Korianderpulver
etwas Cayennpfeffer oder Chilipulver (nach Geschmack)
2 TL Backpulver

Erdnussdip

1 EL Sesamöl
1 kleine Zwiebel
125 g Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
200 ml Kokosmilch
2 EL süße Chilisauce

Zubereitung:
  1. Linsen gründlich unter kaltem Wasser in einem Sieb abspülen. Lauchzwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  2. Petersilie und Koriander abspülen, trocken schütteln und die Blätter grob hacken.
  3. Linsen in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab pürieren, dabei 50 ml Wasser, Semmelbrösel und Olivenöl zugeben.
  4. Lauchzwiebeln, Koriander, Petersilie, Knoblauch, alle Gewürze, Salz und Backpulver zu den Linsen geben und alles zusammen fein pürieren.
  5. Aus der Masse mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und in reichlich Öl ca. 2 Minuten ausbacken oder in der Friteuse frittieren.
  6. Für den Dip die klein gehackte Zwiebel im heißem Sesamöl glasig werden lassen und die restlichen Zutaten unterrühren. Alles bei geringer Hitze zu einer sämigen Sauce einkochen lassen.
Serviert mit: Basmati-Reis und Gurken-Schmand-Salat.

Tipp: Den Erdnussdip nehme ich auch gern zum Chicken-Satay, den asiatischen Hühnchenspießen.

Originalrezepte: Linsenbällchen aus der "Brigitte" und das Rezept für den Dip hab ich schon ganz lange und weiß nicht mehr, woher. Das Rezept zu den Bällchen aus der "Brigitte" hat mich nicht überzeugtm

Dienstag, 29. Dezember 2009

Panna Cotta mit Heidelbeerkompott



Nach der Ente gab es auch noch ein leckeres Dessert, welches allerdings ein paar Minuten auf seinen Verzehr warten musste. Das Rezept habe ich bei Fool for Food gefunden. Allerdings habe ich keine frischen Heidelbeeren bekommen und musste somit auf ein Glas Heidelbeeren zurückgreifen. Dieses habe ich nur warmgemacht und mit ein wenig Zitronensaft aufgepeppt.

Zutaten:

400 g Sahne
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
4 Blätter Gelatine

Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Sahne mit dem Zucker und dem Vanillezucker bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen. Die Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Sahne auflösen.

Das Ganze in kleine Förmchen geben und mehrere Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Sodann auf kleine Teller stürzen und mit dem Heidelbeerkompott servieren.

Originalrezept: Panna Cotta mit Heidelbeeren

Montag, 28. Dezember 2009

Entenbraten



Dieses Jahr gabs den weihnachtlichen Braten wieder ganz klassisch am 1. Weihnachtsfeiertag. Auch bei den Beilagen blieb ich klassisch: Rotkraut und Klöße. Das Rotkraut wurde zwar aus der Dose genommen, aber mit Apfel und Lorbeer verfeinert, die Klöße wurden aus einem Halb und Halb-Fertigteig gemacht. Die Mühe, alles per Hand zu machen, ist mir dann doch zuviel.

Die Ente dagegen habe ich ordentlich gefüllt. Dabei gab es kein wirkliches Rezept, sondern ich habe mich von verschiedenen Rezepten inspirieren lassen. Wichtig finde ich immer die Kruste, die ich gern mit Honig am Schluss knusprig brate.

Zutaten:


1 ganze Ente (am besten Flugente, die ist nicht so fett)
1 1/2 Äpfel
1 Scheibe Toastbrot
etwas Zimt
Honig
Senf
Salz, Pfeffer
Rosmarin

Zubereitung:
  1. Aus der Ente die Innereien entnehmen und diese in Salzwasser auskochen. Die daraus entstandene Brühe verwende ich zum Übergießen der Ente.
  2. Die Ente selbst gründlich abspülen, trocken tupfen und innen mit Salz und außen mit Pfeffer und Rosmarin würzen. Die Äpfel schälen und in Würfel schneiden. In einer Schüssel mit dem zerkrümelten Toastbrot und dem Zimt mischen. Die Apfel-Brot-Mischung in die Bauchhöhle der Ente geben und mit Rouladennadeln die Öffnung verschließen.
  3. Die Ente mit der Brust nach unten auf ein tiefes Blech in den Ofen geben. Gut 1/8 l Wasser angießen und den Ofen auf 200°C Umluft schalten. Das Geflügel immer wieder leicht mit der Brühe begießen.
  4. Nach 40 Minuten den Ofen auf 175°C runterschalten und die Ente wenden und weitere 1 Stunde und 30 Minuten weiterbraten. Auch jetzt die Ente immer wieder mit Brühe oder Wasser begießen.
  5. Das ganze Blech aus dem Ofen nehmen, die Ente mit einer Mischung aus Honig und Senf bestreichen und dann noch einmal für 15 Minuten - diesmal auf den Rost - in die Röhre schieben.
  6. In der Zwischenzeit den Bratensaft in einen Topf umfüllen, stark entfetten, etwas Honig und Rosmarin zugeben und zu einer Soße einkochen lassen. Mit etwas Wasser strecken und mit Soßenbinder binden.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Weinachtsendspurt: Schicht-Schokolade



Da sich unsere Keksvorräte langsam dem Ende neigen, musste ich auf die Schnelle nochmal nachlegen. Diesmal war aber nicht Backen angesagt. Die einzelnen Schichten der Schicht-Schokolade mussten nur zusammengerührt, kaltgestellt und - eben - geschichtet werden. Zum Schluss alles in Würfel schneiden und fertig ist das weihnachtliche Konfekt.

Nun kann Weihnachten kommen.

Zutaten:

Erste Schicht:
150 g Cantuccine-Kekse
100 g Kokosraspel
70 g ungesalzene Erdnusskerne
100 g weiße Schokolade (oder Zartbitter)
100 g Butter
1 ganz frisches Ei
50 g Zucker
3 TL ungesüßter Kakao
Zweite Schicht:
100 g Butter
300 g Puderzucker
1 Päckchen Karamell- oder Sahnepuddingpulver
Dritte Schicht:
100 g Zartbitterschokolade
100 g Butter
60 g Zucker

Zubereitung:

Erste Schicht: Kekse fein zerkrümeln, evtl. mit der Küchenmaschine zermahlen und mit den Kokosraspeln und fein gehackten Erdnüssen in einer Schüssel mischen.

Schokoladenstücke und Butter im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Ei, Zucker und Kakao schaumig rühren und vorsichtig unter die Schokoladenbutter rühren.

Die Schokoladenmasse mit der Nussmischung gut verrühren und alles gleichmäßig in einer mit Frischhaltefolie ausgelegten Form mit den Maßen 20 x 22 cm füllen. Das Ganze eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Zweite Schicht: Weiche Butter, Puderzucker, Puddingpulver und 4 EL Wasser mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verrühren und gleichmäßig auf die erste Schicht verstreichen. Nochmal 30 Minuten kalt stellen.

Dritte Schicht: Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Zucker mit den Quirlen des Handrührers unterrühren. Die Masse gleichmäßig auf der zweiten Schicht verteilen. Die Form eine weitere Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die festgewordene Masse aus der Form stürzen, in 2 x 2 cm große Würfel schneiden und kühl lagern.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Kohlrouladen mit Meerrettich-Schnittlauch-Sauce



Im Winter ist bekanntlich Kohlzeit und Kohlrouladen sind ein Klassiker und bei uns sehr beliebt. Vor Jahren habe ich ein Rezept mit einer Meerrettisch-Sauce entdeckt, das ich immer gerne wieder mache.

Zutaten (6 Stück):

1 Weißkohl
2 Zwiebeln
etwas Butter zum Anbraten
1 Bund Petersilie (evtl. auch tiefgefroren)
optional durchwachsener Speck
500g Hackfleisch, gemischt
3 EL Semmelbrösel
1 Ei
150 ml Fleischbrühe
1 Becher Schlagsahne
Pfeffer, Muskat, Salz
1-2 EL heller Saucenbinder
1 Bund Schnittlauch
1-2 EL Sahnemeerrettich

Zubereitung:
  1. In einem großen Top reichlich Wasser aufkochen. Weißkohl putzen und hineingeben, bei starker Hitze 5-7 Minuten zugedeckt kochen lassen. Kohl herausnehmen und abschrecken. Die äußeren Blätter ablösen (12 Blätter).
  2. Zwiebeln würfeln und in einer großen Pfanne in der Butter glasig dünsten. Petersilie hacken und unterrühren. Speck würfeln (ich hatte den Speck diesmal vergessen, schmeckte dennoch) und mit dem Hack, Semmelbröseln, Petersilienzwiebeln und Eiern verkneten. Teig in 6 Portionen teilen.
  3. Je 2 Kohlblätter aufeinander legen und je 1 Hackfleischportion darauf geben.
  4. Seitenränder einschlagen, Blätter vom Strunk her fest zu Rouladen aufrollen.
  5. Mit Küchengarn verschnüren, Rouladen in Butter rundherum anbraten und in einen Bräter mit Deckel setzen. Brühe und Sahne in der Pfanne aufkochen, mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Über die Rouladen gießen.
  6. Die Rouladen zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten schmoren (Umluft nicht empfehlenswert!). Rouladen herausnehmen und im ausgeschalteten Ofen abgedeckt warm halten. Sauce aufkochen und mit Saucenbinder binden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und mit dem Meerrettich in die Sauce geben. Sauce abschmecken und mit den Rouladen servieren.
Dazu passend: Salzkartoffeln

Originalrezept: Essen und Trinken

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Nachgekocht: Zwiebelrostbraten



Ich gönne mir äußerst selten ein gutes Stück Rindfleisch, obwohl ich es wirklich gerne esse. Doch gutes Rind hat halt seinen Preis. Doch als ich bei Chili und Ciabatta den Zwiebelrostbraten sah, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Ich druckte mir das Rezept aus, ebenso auf das verwiesene, einfachere Rezept von Ulli.

Heraus kam eine Mischung aus beiden Rezepten und ein wenig Eigenkreation. Die Soße nach Witzigmann fand ich nicht so überzeugend, darauf hätte ich verzichten können. Das nächste Mal gibt es das Fleisch nur mit Zwiebeln und evtl. einer aus dem Bratfett und Rotwein eingekochter Soße.

Zutaten (4 Personen):

4 Scheiben Rumpsteak
Salz, Pfeffer
3 EL Sonnenblumenöl
60 g Butter
1 Glas Rotwein
600 g Zwiebeln
1 TL Tomatenmark
1 Glas Rinderbrühe
etwas Majoran
etwas Balsamicoessig

Zubereitung:


  1. 2 Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden, in zerlassener Butter glasig dünsten. Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und fast völlig einkochen lassen.
  2. Die Rinderbrühe nach und nach zugießen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Soße mit Salz, Pfeffer, Majoran und Balsamico abschmecken.
  3. Die restlichen Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Öl und Butter in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln im Fett knusprig braten. Zwiebeln auf Küchenpapier entfetten.
  4. Die Fleischscheiben klopfen, den Fettrand mehrmals einschneiden. Die Scheiben salzen, pfeffern und in Öl anbraten. Butter zufügen und den Rostbraten bei geringer Hitze rosig braten. (Wichtig: Rindfleisch bei starker Hitze rundum anbraten, dann runterschalten - so bleibt das Fleisch saftig!).
  5. Den Rostbraten mit den Zwiebeln belegen und mit Soße umgießen.
Passend dazu: Bratkartoffeln oder Kartoffelpüree

Dienstag, 1. Dezember 2009

Adventsbäckerei: Mini-Stollen



Um meine Kollegen auch ein wenig weihnachtlich zu beglücken habe ich Mini-Stollen nach einem Rezept von "Brigitte" gebacken. Alle waren begeistert und wollen natürlich noch mehr. Und ausdrücklich soll ich bloggen: Für gut befunden!

Zutaten:

250 g Rosinen
50 g Zitronat
50 g Orangeat
1 Pk. abgeriebene Zitronenschale
125 g gehackte Mandeln
1 kleines Fläschchen Rum-Aroma
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
90 g Zucker
1/8 l Milch
375 g Butter
70 g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:


Rosinen, Zitronat, Orangeat und die gehackten Mandeln mit dem Zitronenschalenaroma und Rum-Aroma mischen und durchziehen lassen.

Mehl in eine große Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefe hinein bröckeln, zusammen mit der lauwarmen Milch, einem EL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Restlichen Zucker auf den Mehlrand streuen. Die Butter in Flöckchen ebenfalls auf den Rand geben. Schüssel abgedeckt warm stellen und 15 Minuten den Teig gehen lassen. (Tipp: ich stelle meinen Hefeteig immer bei 50°C in den Umluftherd).

Die Zutaten zuerst mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verrühren, bis sich der Teig vom Boden löst. Die vorbereiteten Früchte hinzufügen und unterkneten. Den Teig weitere 30 Minuten abgedeckt am warmen Ort gehen lassen.

Aus dem Teig etwa 100 kleine, etwa 3 cm lange und fingerdicke Mini-Brote formen. Diese an der Oberfläche zweimal quer leicht einschneiden.

Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Die Mini-Stollen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und in mehreren Portionen (Bleche) in ca. 10 Minuten fertig backen.

Derweil die restliche Butter zerlassen und die noch warmen Stollen damit begießen, sofort mit dem Puderzucker bestäuben. Den Vorgang noch einmal wiederholen.

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