Mittwoch, 21. April 2010

Gesundes Fastfood: Scoom



Ab und zu kaufe ich mir vor der Arbeit oder in der Pause etwas in den vielen Snackbars, die es in Berlin gibt. Nun hat sich vor ein paar Wochen im U-Bahnhof Friedrichstrasse eine neue Location aufgemacht - das Scoom. Bereits am Alex gibts einen solchen Laden. Das Konzept gefiel mir und da lag es nicht fern, selbst etwas auszuprobieren.

Ich habe mich für den Cous-Cous Salat mit knackiger Paprika, Gurke, schwarzen Olivenwürfeln, Minze und Koriander entschieden. Alles war sehr frisch, geschmacklich gut, allerdings auch nicht das absolut neue Geschmackserlebnis. Für mich hätte es etwas würziger sein können.

Ich werde sicher noch einiges bei Scoom ausprobieren, die Wraps sehen lecker aus und die Sandwiches. Da es sich um ein Franchise-Konzept handelt, bleibt zu hoffen, daß das Konzept weiter Verbreitung findet, damit auch andere Städte in den Genuss kommen, denn das hat nichts mit den Subways u.ä. zu tun, wo alles irgendwie komisch zubereitet wird.

Sonntag, 18. April 2010

Pilzrisotto


Gestern gab es seit langer Zeit mal wieder ein Risotto. Ich liebe Risottos, aber es ist nicht einfach, ein gutes hinzubekommen. Regelmäßig verschätze ich mich in der Zeit, in der der Reis köcheln muss. Man muß allein für das Garen mindestens 45 Minuten Zeit einplanen, sonst ist der Reis noch hart.

Wichtig ist auch, beim Reis zu bleiben und immer wieder umzurühren, nur wenig Flüssigkeit gleichzeitig zu nehmen und am Ende noch ein gutes Stück Butter hinzuzugeben.


Zutaten (3 Personen):

300 g Risotto- bzw. Rundkornreis (Milchreis)
2 Zwiebeln
Olivenöl
250 g Champignons
1 kleines Glas Pfifferlinge
300 ml Weißwein
100 ml Brühe
evtl. Flüssigkeit aus dem Pfifferlingsglas
Butter, Margarine
50 g gehobelten Parmesan


Zubereitung:
  1. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Ölivenöl heiß werden lassen und die Zwiebeln darin anbraten. Den Reis zufügen und glasig werden lassen.
  2. Nach und nach den Weißwein, die Brühe und die Pilzflüssigkeit zum Reis geben. Immer nur soviel Flüssigkeit nehmen, bis der Reis wieder leicht drin schwimmt. Dabei das Risotto immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
  3. Inzwischen die Champignons klein schneiden und in Margarine andünsten. Wenn die Champignons schon viel Flüssigkeit verdampft haben die Pfifferlinge zufügen, fertig garen.
  4. Die Pilze ca. 5 Minuten vor Ende der Risottogarzeit zum Reis geben und unterrühren. Zum Schluss noch ein gutes Stück Butter zufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Das Risotto mit dem gehobelten Parmesan servieren.

Samstag, 17. April 2010

Das kulinarische Zitat: Tomatensoße

"Er goß etwas Olivenöl in eine Gußeisenpfanne; er schnitt eine Zwiebel, während er darauf wartete, daß das Öl heiß wurde. Er fing zu spät mit dem Abendessen an; er war noch nicht einmal einkaufen gegangen. Eine einfache Tomatensoße, eine Pasta, ein frischer grüner Salat, ein Laib von seinem guten Brot. Auf diese Weise konnte er zum Supermarkt gehen, wenn er mit der Soße angefangen hatte, und brauchte dann nur noch Gemüse zu kaufen. Er beeilte sich mit dem Scheiden (jetzt ein bißchen frisches Basilikum), aber es kam drauf an, nichts in die Pfanne zu werfen, ehe das Öl genau richtig war - sehr heiß, aber nicht rauchend. Beim Kochen gibt es genau wie beim Schreiben einige Dinge, die man nicht übereilen darf - das wußte Garp, und er übereilte sich nie damit."

Aus: John Irving: Garp und wie er die Welt sah.

Freitag, 16. April 2010

Rindfleischcurry mit Thai-Basilikum


Um mal wieder meinem Blognamen gerecht zu werden, gab es am vergangenen Wochenende ein thailändisches Curry. Diesmal mussten meine Männer ans Kochen, da ich selbst so beim Filmschneiden war und einfach nicht fertig wurde. Das Ergebnis konnte sich jedenfalls schmecken lassen.

Ich finde ja, Currys sind super einfach zu machen und lecker, soweit man die Zutaten hat. Deshalb war das Risiko, die Männer ran zu lassen, gering ;-).

Die Kräuter habe ich wieder aus dem Tiefkühler genommen, alles andere sind haltbare Lebensmittel, also alles gut vorrätig. Ich decke mich meist beim Discounter oder Asia-Shop ein, wenn es dort entsprechende Angebote gibt. So wird das Ganze nicht allzu teuer.

Hier eine Variante ohne frischen Koriander, dafür mit Thai-Basilikum (herkömmliches Basilikum kann nicht verwendet werden, da es komplett anders schmeckt), gelber Currypaste und Rindfleisch. Die Fleischsorte läßt sich natürlich beliebig austauschen, es schmeckt genauso mit Huhn, Ente, Schwein oder Lamm.

Da wir zwei Wochen vorher beim Mao Thai essen waren und T. dort ein Entencurry hatte, konnte er gut beurteilen, wie nah das Rezept am Original ist - nämlich sehr nah.

Zutaten:

700 g Rindfleisch (am besten Rinderfilet)
1 grüne Chilischote
1 Bund Thai-Basilikum
2 TL gelbe Currypaste
4 TL Kurkuma
800 g Kokosmilch
1 Dose Bambussprossen
4 EL Palm- oder brauner Zucker
4 EL Fischsoße
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
  1. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in feine Scheiben schneiden. Chili längs halbieren, entkernen, waschen und fein hacken. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Currypaste und Kurkuma mit der Kokosmilch verrühren. Bambussprossen abtropfen lassen und in feine Stifte schneiden.
  2. Fleisch, Basilikumblätter (evtl. etwas zur Deko zurücklegen), Palmzucker und Kokosmilch in einem Topf ca. 8 Minuten köcheln lassen.
  3. Vor dem Servieren mit Fischsoße, Salz und Pfeffer würzen.
Dazu unbedingt: Basmati-Reis (evtl. auch duftender Jasminreis)

Quelle: "Freundin"

Samstag, 10. April 2010

Linseneintopf mit Würstchen


Manchmal blättert man die Frauenzeitschriften durch und stößt auf sogenannte "Kochschulen". Hier werden klassische Rezepte Step by Step erklärt. In der Regel denke ich mir, ich kenn das schon, aber hin und wieder sind durchaus die Klassiker dabei, die man immer wieder kocht oder man erfährt die Tipps, die man seltsamerweise noch nicht kannte.

Aus einer solchen Kochschule stammt mein Linsensuppen-Rezept - das gelingt immer und passt super in mein Suppenprojekt.

Zutaten:

250 g Tellerlinsen
1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
evtl. 1 Stiel Liebstöckel (hab ich leider nicht bekommen - zum Schluss mit einem Schuss Maggi ersetzt)
1 EL Öl
100 g geräucherter durchwachsener Speck
500 g Kartoffeln
4 Wiener Würstchen
Salz, Pfeffer
4-6 TL Weißwein-Essig
Zucker


Zubereitung:
  1. Linsen unter kaltem Wasser kurz abspülen. (Man muss sie nicht einweichen). Suppengrün putzen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Liebstöckel waschen.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen. Gemüse und Zwiebel darin andünsten. Linsen, Liebstöckel, gwürfelten Speck und 2 l Wasser zugeben und aufkochen. Zugedeckt ca. 50 Minuten köcheln.
  3. Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit zu den Linsen geben und alles fertig garen.
  4. Würstchen in Scheiben schneiden. Liebstöckel herausnehmen.
  5. Würstchen in die Suppe geben, kurz erhitzen. Mit ca. 2 TL Salz und 1/2 TL Pfeffer würzen. Zum Schluß süßsauer mit Essig und Zucker abschmecken.
Im Originalrezept wird der Speck im Ganzen mitgekocht und zum Schluss erst in Würfel geschnitten. Das gibt sicher etwas mehr Geschmack, wenn die Schwarte mitkocht, aber ich finde, es geht auch so.

angelehnt an: Lecker.de

Freitag, 9. April 2010

Fisch-Brokkoli-Curry

Freitag ist bei mir selten Fischtag, da ich aber noch Brokkoli im Tiefkühler hatte, fand ich Fischfilets sehr passend als Kombination.

Geschmacklich ist das Ganze ganz gut gelungen, jedoch finde ich, daß im Originalrezept zuviel Flüssigkeit verwendet wird, diese wird kaum eingekocht, so daß ich noch etwas Soßenbinder verwenden musste.

Fazit: Kein kulinarisches Highlight, kann man aber durchaus nochmal machen.

Ein Bild gibt es heute leider nicht. Ich hab das Gericht mit meiner neuen Videokamera gemacht und leider ist es total unscharf geworden.


Zutaten (4 Personen):

500 g Fischfilet (z. B. Pangasius)
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft
2 Zwiebeln
1 Stück frischer Ingwer, alternativ Ingwerpulver
500 g Brokkoli (frisch oder TK)
70 g Cashewnüsse (alternativ: Macadamia)
2 El Margarine
2 EL Currypulver
400 ml Gemüsebrühe (eher weniger verwenden!)
150 g Joghurt

Zubereitung:
  1. Fischfilet abspülen, trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft beträufeln.
  2. Zwiebeln und Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Brokkoli waschen, putzen und in Röschen teilen. Nüsse fein hacken.
  3. Margarine erhitzen, Zwiebeln und Ingwer darin glasig werden lassen. Currypulver und Nüsse zufügen und kurz anschwitzen. Gemüsebrühe und 100 ml Wasser angießen.
  4. Den Joghurt unter das Gemüse mischen und alles unter Rühren langsam wieder aufkochen lassen. Fischstücke untermischen und zugedeckt 5-7 Minuten ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Curry scharf abschmecken.
Dazu: Basmatireis

Quelle:



S. 507

Donnerstag, 8. April 2010

Blätterteigtaschen mit Pilzfüllung


Etwas verspätet kommt hier wie versprochen das simple Rezept für die Pilz-Blätterteigtaschen. Einfacher und leckerer gehts eigentlich nicht, deshalb komme ich auch schnell zum Rezept.

Zutaten:

1 Packung Blätterteig (aus dem Kühlregal)
250 g Champignons oder andere Pilze
1 Zwiebel
Butter
1 Becher Creme fraîche
Salz, Pfeffer
getrockneter Thymian

Zubereitung:

Den Blätterteig ausrollen und in 3 Portionen teilen (ggf. in mehr Portionen teilen, je nach Bedarf). Die Zwiebel schälen und fein würfeln, Pilze putzen und ebenfalls klein schneiden.

Die Butter in der Pfanne auslassen und erst die Zwiebeln, dann die Pilze zufügen und fertig garen. Dann die Creme fraîche unterrühren und mit Thymian würzen, dann 2 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pilzfüllung auf die Blätterteigteile geben, diese zuklappen und etwas mit Wasser bestreichen und bei 180 ° Umluft im Ofen in 20 Minuten fertig backen.

Sonntag, 4. April 2010

Unser Osteressen: Roastbeef mit Remoulade und Bratkartoffeln




Ostern möchte man immer etwas Besonderes auf den Tisch bringen. Ein gutes Stück Fleisch soll es sein und es kann ruhig etwas mehr kosten.

Da wir am Karfreitag auf dem Bauernmarkt waren, hatten wir große Auswahl. Vorab hatten wir schon Lamm und Roastbeef im Hinterkopf. Es gab zwar Lammkeule, jedoch leider nur solch riesige Stücke, mit denen wir eine Großfamilie satt bekommen hätten. So entschieden wir uns doch für das Roastbeef.

Wie auf dem Bild vielleicht zu sehen, ist mir das Fleisch nicht ganz gelungen. Da ich selten Roastbeef am Stück mache, war ich mir sehr unsicher, was die Garzeit betraf. Im Rezept stand 35 Minuten. Jedoch fand ich nach dem Anschneiden, daß es doch noch zu blutig war. Im Nachhinein meine ich, das wäre genau richtig gewesen.

Die Remoulade und die Bratkartoffeln sind aber gut gelungen, das Fleisch war nur etwas zu trocken. Das nächste Mal halte ich mich ans Rezept.

Als Vorspeise gab es noch Blätterteigtaschen mit Champignons, die ich in einem eigenen Post noch beschreiben werde.

Zutaten:

700 g Roastbeef am Stück
3 EL Sonnenblumenöl
700 g gekochte (Pell-)Kartoffeln
Margarine zum Anbraten
100 g durchwachsener Speck
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Kümmel
1 Ei
1 kleiner Apfel
150 g Gewürzgurken
verschiedene Kräuter (gemischt TK, Schnittlauch, Petersilie)
200 g Salatmayonaise (Miracle Wip Light)
Zitronensaft

Zubereitung:

Das Roastbeef salzen und im Öl von allen Seiten aus scharf anbraten. Dann in den vorgeheizten Ofen bei 160° (Umluft 150 °) auf der untersten Schiene 30-35 Minuten garen, nach 15 Minuten wenden. In Alufolie wickeln und 8-10 Minuten ruhen lassen.

Die gekochten Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Margarine in einer Pfanne schmelzen, den in Würfel geschnittenen Speck darin auslassen und die Kartoffelscheiben hinzutun und goldbraun braten. Zwiebeln erst danach zugeben, mitbraten und das Ganze mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Für die Remoulade das Ei hart kochen, abschrecken, pellen und in Würfel schneiden. Den Apfel schälen, entkernen und zusammen mit 50 g Gewürzgurken in feine Würfel schneiden. Die restlichen Gewürzgurken mit der Salatmayonnaise mit dem Schneidstab pürieren. Die anderen Zutaten inkl. der kleingeschnittenen Kräuter vermengen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


Das Roastbeef in Scheiben schneiden und mit den Bratkartoffeln und der Remoulade servieren.

Zu dem Fleisch passte auch das selbst gemachte Feigenchutney aus dem letzten Jahr (leider nicht verbloggt.)

Quelle: Essen und Trinken

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