Nun wird es endlich Zeit, einen kleinen Jahresrückblick zu wagen. Auch wenn mein Suppenprojekt nicht so umfangreich wurde wie angedacht, so möchte ich dennoch aus meinen ausprobierten Suppen meine Top 3 küren.
Platz 1 geht ganz klar an die Kokos-Curry-Nudelsuppe mit Huhn. Das war ein wahres Geschmackserlebnis.
Platz 2 belegt ein Klassiker: die Käse-Lauch-Suppe.
Und nur knapp auf dem 3. Platz gelandet ist die Muschelsuppe mit Kartoffeln.
Ich möchte all meinen Blogger-Kollegen für die zahlreichen Anregungen danken, ohne die ich viele der Rezepte nicht gekannt und somit nicht ausprobiert hätte.
Im nächsten Jahr soll das angefangene Salatprojekt weitergeführt werden. Abends gemacht, sollen die Salate dann auch Büro-tauglich werden. Viel Spass beim Folgen und bis zum nächsten Jahr!
Dienstag, 28. Dezember 2010
Montag, 27. Dezember 2010
Leichte Kost: Rote-Linsensalat

Am zweiten Feiertag wollten wir nur noch etwas leichtes essen. Ich hatte noch rote Linsen, Paprika, Mais und Lauch im Haus und fand, daß diese Zutaten nach einem herzhaften Salat als Hauptgang schrien.
So hab ich alles verarbeitet, was ich noch passend fand: etwas getrocknete Tomaten in Öl, Oliven, eingelegter Schafskäse und ein leckeres Dressing gezaubert. Mit Toast dazu war es wirklich eine vollwertige Mahlzeit.
Zutaten:
200 g rote Linsen
1 Stange Lauch
1/2 Dose Mais
2 rote Paprikaschoten
3-4 getrocknete Tomaten in Öl
ein paar eingelegte Oliven
ein paar Stücke eingelegter Feta
2 EL Olivenöl
1 EL Feigen-Balsamico
1 TL Honig
1-2 TL süßer Senf
Dillspitzen
Korianderpulver
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
- Die Linsen unter kaltem Wasser gründlich waschen, am Besten im Sieb. Dann die Linsen mit Salzwasser nach Packungsanleitung 10 Minuten kochen, abgießen.
- Paprika putzen, entkernen, waschen und in kleine Würfel schneiden.
- Lauch ebenfalls putzen, in Ringe schneiden und in etwas Öl dünsten. Der Lauch sollte noch etwas bissfest sein.
- Linsen, Mais, Paprika und Lauchringe mischen. Oliven, kleingeschnittene getrocknete Tomaten und den gewürfelten Feta zufügen und alles vermengen.
- Für das Dressing das Öl, den Balsamico, den Senf, den Honig und Gewürze vermengen, abschmecken und über den Salat geben. Den Salat mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
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Samstag, 25. Dezember 2010
Essen zu Heiligabend: Knoblauchgarnelen mit Honig
Dieses Jahr haben wir ausnahmsweise bei meinen Eltern den Weihnachtsbraten genossen, da wir nur zu zwei waren. Dennoch hat Sohn Nr. 1 nicht eingesehen, auf ein edles Mahl am Heiligabend zu verzichten. Um nicht weiter so üppig zu speisen, habe ich mich für Meeresgetier entschieden - leichte Kost, aber was ganz Besonderes.
Das Rezept habe ich bei huettenhilfe gefunden und bin begeistert - ein echtes Festmahl, da kann man eigentlich ganz auf das Federvieh verzichten. Heute abend essen wir den Rest, da wir eigentlich für vier gekocht haben.
Zutaten:
900 g rohe Riesengarnelen
3 zerdrückte Knoblauchzehen
Saft von 2 Zitronen
4 TL Zucker
2 EL Sojasauce
3 EL Olivenöl
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Mehl
Salz
2 Ei
180 ml Milch
Sonnenblumenöl
2 EL Honig
2,5 cm Ingwerwurzel, gerieben (Anke: getrockneter gehakter Ingwer)
2 TL Speisestärke
Ich habe tiefgekühlte Garnelen mit Schale verwendet und die Schale nicht vorher abgepult, was sich aber empfehlen würde. Wir haben beim Essen aber auch wenig Probleme gehabt, ging auch so.
Zubereitung:

Zubereitung:
- Knoblauch schälen und zerdrücken. Mit Zitronensaft, Zucker, Sojasauce, Olivenöl, Honig, Ingwer und Pfeffer verrühren und die Garnelen darin mindestens 2 Stunden marinieren.
- In der Zwischenzeit die Zutaten für den Teig - Mehl, Eier, Milch, Salz - verrühren und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen. Der Teig muss sehr sämig und darf nicht zu flüssig sein.
- Reichlich Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen oder eine Friteuse verwenden. Die Garnelen einzeln im Teig wenden und im heißen Öl von beiden Seiten goldbraun ausbacken (ca. 1-2 Minuten pro Seite). Einzeln auf Küchentüchern das Öl abtropfen lassen.
- Die Marinade in einen Topf geben und die Speisestärke einrühren, zum Kochen bringen und einkochen lassen.
- Die so entstandene Sauce zu den Garnelen reichen.
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Frohe Weihnachten und kreatives Schneemannbauen

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Vor dem neuen Jahr werde ich mich noch mal melden und mein Weihnachtsessen verbloggen und einen Rückblick auf mein Suppenprojekt werfen.
Und hier schenke ich Euch einen kleinen Schneemann zu Weihnachten. Viel Spaß dabei!
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Einblicke/Ausblicke
Sonntag, 19. Dezember 2010
Verkorkste Heidesand-Plätzchen
Das Rezept blogge ich hier demnach nicht, denn irgendwas habe ich wohl falsch gemacht? Zu wenig Butter oder diese nicht weich genug? Mich doch bei Mehl oder Mandeln vermessen? Keine Ahnung.
Also: lieber ein anderes Rezept ausprobieren.
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Kuchen/Gebäck
Samstag, 18. Dezember 2010
Haferflocken-Kokos-Cookies
Zutaten:
50 g Mehl
1/2 Pk. Backpulver
40 g feine Haferflocken
150 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Ei
70 g weiche Butter
2 EL Orangensaft
abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Orange (ich hab die Schale von 1 Zitrone genommen)
1/2 TL gemahlener Zimt
Zubereitung:
- Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Dann alle anderen Zutaten zufügen und mit den Quirlen des Handrührers glatt rühren. Den Teig bei Zimmertemperatur abgedeckt 30 Minuten quellen lassen.
- Mit bemehlten Händen zu walnussgroßen Kugeln formen und mit großem Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.
- Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen (Umluft 170°C) 8-9 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Originalrezept: Living-at-Home
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Kuchen/Gebäck
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Karibisches Hähnchen
In meinem DFssgF-Paket waren auch schwarze Bohnen. Mir wurde der Hinweis gegeben, diese schnell zu verarbeiten. Sie waren in einer weißen Box aus Styropor und ich konnte den Inhalt nicht sehen.So habe ich also nach Rezepten eine Weile gesucht, allerdings erst nach ein paar Tagen den Kochversuch gestartet. Und siehe da: die Bohnen waren schlecht. Also was nun? Ich hatte noch Schwarze-Bohnen-Paste da und so wurde kurzerhand diese verwendet.
Aber so ganz hat mich dieses Gericht nicht überzeugt, es war doch sehr fruchtig und das ist nicht so mein Geschmack. Aber wer es mag, probiert es einfach mal aus.
Zutaten:
2 rote Chilischoten
2 TL Speisestärke
400 ml Hühnerbrühe
Salz
Hühnchenteile (ein ganzes zerteilt oder Hühnchenschenkel)
1 Mango
1 Ananas (oder Ananas aus der Dose)
4 EL süß-scharfe Chilisauce
40 g fermentierte, schwarze Bohnen (alternativ: Schwarze-Bohnen-Paste)
1 TL Zimt
2 TL eingelegt grüne Pfefferkörner
3 Pimentkörner
3 unbehandelte Saftorangen
1 Limette
125 ml naturtrüber Apfelsaft (alternativ: Ananassaft aus der Dose)
Zubereitung:
- Für die Marinade die Chilischote entkernenund fein würfeln. Limetten- und Orangenschalen fein abreiben. Den Saft aus den Früchten pressen.
- Zitrusfrüchtesaft und -schale, Chiliwürfel und die grünen Pfefferkörner in eine Schüssel geben. Zimt, Pimentkörner und Chilisauce zur Saftmischung geben und gut verrühren. Die Bohnen bzw. die Bohnenpaste ebenfalls zufügen.
- Die Hähnchenteile in die Marinade geben und über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
- Am nächsten Tag Mango und Ananas schälen und in Würfel schneiden.
- Ofen vorheizen, die Hälfte der Marinade in ein tiefes Backblech gießen, die Hähnchenteile reinlegen, leicht salzen und mit der restlichen Marinade begießen. Auf der mittleren Schiene im Umluft-Ofen bei 180°C ca. 45 Minuten garen, zwischendurch immer mit Hühnerbrühe begießen.
- Nach Ende der Garzeit das Huhn herausnehmen und im Ofen warm stellen.
- Die Bratenflüssigkeit in einen Topf gießen, aufkochen. Speisestärke mit Apfel- (bzw. Ananas-)saft verrühren und die Sauce damit binden, mit Salz abschmecken.
- Mango- und Ananasstücke in der Sauce warm werden lassen. Zusammen mit dem Hähnchen und Reis oder Couscous servieren.
Originalrezept: Kochmeister
Sonntag, 12. Dezember 2010
Nachgekocht: Muschelsuppe mit Kartoffeln
Beim Discounter gabs letztens mal wieder Meeresgetier in gefrorenem Zustand. Da kaufe ich gern auf Vorrat, auch wenn ich grad keinen Plan habe. Bei meinen Bloggerkollegen wurde ich für die Muscheln fündig und habe ein tolles Suppenrezept ausprobiert, was mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf dem Tisch war, ist es schnell und einfach gekocht und sehr lecker.
Zutaten:
270 g Miesmuscheln, gefroren
2 EL Olivenöl
50 g Butter
Petersilie
1 Zwiebel gewürfelt
2 Knoblauchzehe, gehackt
60 g Mehl
500 g Kartoffeln in Scheiben geschnitten
100 g Schmand
100g Schlagsahne
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
-
Muscheln in einen großen Topf mit ca. 1,2 l Wasser geben, Pfeffer und Öl zugeben und zum Kochen bringen, gleich runterschalten.
-
Danach die Muscheln abgießen und den Sud auffangen.
-
Die Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch 4 min andünsten lassen. Dann langsam das Mehl einrühren und den Muschelsud zugießen.
-
Dann die Kartoffelscheiben zugeben und 10 min köcheln lassen. Zitronensaft zugeben und den Sauerrahm und die Schlagsahne einrühren. Vorsichtig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Am Ende die Muscheln wieder zugeben und kurz warm werden lassen.
Mit Petersilie bestreut servieren.
Gefunden bei Mestolo
Samstag, 11. Dezember 2010
Mürbeteigplätzchen

Wenn ich dieses Jahr auch nicht soviel backe, wie in den vergangenen Jahren, so müssen doch wenigstens die Standardkekse zu Weihnachten her: die Mürbeteigplätzchen.
Mit Mürbeteig habe ich immer ein wenig Probleme, da er so leicht krümelt und es schwer ist, die richtige Konsistenz zu finden. Aber auch dieses Jahr sind sie wieder gelungen.
Eigentlich wollte ich noch die Plätzchen ein wenig verzieren, hatte aber nichts vorrätig. Aus Zitronensaft und Puderzucker kann man einen schönen Zuckerguss machen oder mit etwas Eiweiß und Schoko- oder bunten Streuseln den Keksen ein noch netteres Aussehen verleihen. Schmecken tun sie aber auch ohne das.
Zutaten:
300 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Zitronenschalen-Aroma
2 Eigelb
200 g kalte Butter
Mehr zum Ausrollen
Zubereitung:
- Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben und in die Mitte eine Mulde drücken.
- Den Zucker, Salz und Zitronenschalen-Aroma in die Mehlmulde geben.
- In den Zucker wiederum eine Mulde drücken und das Eigelb hineingeben.
- Eigelb und Zucker mit einer Gabel verrühren, dadurch verbindet sich das Eigelb mit dem Zucker und läßt sich später leichter gleichmäßig im Teig verkneten.
- Die Butter in kleinen Würfeln gleichmäßig auf dem Mehl verteilen.
- Alle Zutaten mit einem Messer durchhacken. Das dauert eine ganze Weile, bis die Butter sich gut mit dem Teig vermischt hat. Dann mit den Händen das Ganze zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig darf dabei nicht zu weich werden.
- Den Teig in Klarsichtfolie packen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
- Danach den Teig nochmal kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.
- Aus dem Teig Plätzchen stechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Die Kekse im vorgeheizten Ofen bei Umluft mit 150°C ca. 10-12 Minuten fertig backen.
Originalrezept: Brigitte
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Kuchen/Gebäck
Dienstag, 7. Dezember 2010
Meine erste Bento-Box
Angeregt durch meine Blogger-Kollegin von Meine Bentoboxen habe ich mir jetzt auch so ein schickes Teil zugelegt. Es handelt sich um die rote Urarabox vom Bentoshop.
Ich war beim auspacken etwas enttäuscht über die geringe Größe, die Box ist sehr klein. Aber hätte ich richtig gelesen, hätte ich mich nicht wundern dürfen. Das wird sicher nicht meine letzte Bentobox gewesen sein, ich werde mir bei Gelegenheit noch eine größere anschaffen.
Und so sah meine erste gepackte Box aus:

Zwei Frühlingsrollen inkl. entsprechender Sauce in der Saucenbox, selbstgebackene Mürbeteigplätzchen, und zwei Cocktailtomaten.
Heute war in einem Teil ein gemischter Salat und im anderen ein belegtes Brot mit einer Minisalami.
Ich war beim auspacken etwas enttäuscht über die geringe Größe, die Box ist sehr klein. Aber hätte ich richtig gelesen, hätte ich mich nicht wundern dürfen. Das wird sicher nicht meine letzte Bentobox gewesen sein, ich werde mir bei Gelegenheit noch eine größere anschaffen.
Und so sah meine erste gepackte Box aus:

Zwei Frühlingsrollen inkl. entsprechender Sauce in der Saucenbox, selbstgebackene Mürbeteigplätzchen, und zwei Cocktailtomaten.
Heute war in einem Teil ein gemischter Salat und im anderen ein belegtes Brot mit einer Minisalami.
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Bentobox
Montag, 6. Dezember 2010
"Stinke"bohnen mit Speck

Die mir über die DFssgF geschickten Stinkebohnen habe ich als erstes verarbeitet. Dafür habe ich diese für 2 Minuten blanchiert. Währenddessen habe ich ca. 150 g durchwachsenen Speck angebraten und dann die Bohnen dazugetan.
Den Geschmack fand ich generell gar nicht schlecht, obwohl meine Kinder sich über den Geruch beschwerten. Ich hätte die Bohnen wohl etwas länger im kochenden Wasser lassen sollen, so waren sie mir doch etwas zu bissfest.
Fazit: interessante Geschmackserfahrung, die nicht unbedingt wiederholt werden muss.
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