Michele Cranston: Das Kochbuch - 600 gute Gründe zum Kochen. Fotografie Petrina Tinslay
Der Untertitel hat die Neugier für dieses Kochbuch in mir geweckt. Und diese war nicht unbegründet. Ungewöhnlich ist dieses Kochbuch, nicht klassisch unterteilt in Kategorien wie Vorspeise - Fleisch - Fisch - Dessert etc. sondern eher in Anlässe.
So gibt es zahlreiche Ideen für das Frühstück, Dinner oder die Teatime. Weitere Inspirationen gibt es für Salate, Cocktails, Desserts und als besonderes Schmankerl die "geliebten Leibspeisen".
Jeder Abschnitt ist nochmal in grundsätzliche Ideen sowie konkrete Rezepte unterteilt. So wird für das Frühstück das Rührei genau erklärt und Tipps & Tricks ergänzen diesen Part. Und wer einmal auf den Eiergeschmack gekommen ist, kann sich dann inspirieren lassen: soll es ein Omlett, ein Spiegel- oder ein gebackenes Ei sein?
Über den Tellerrand geschaut lassen den Betrachter die Begeisterung für Pfannkuchen, Müslivariationen und Muffins erwecken. Warum immer das Gleiche frühstücken, wenn es soviele Ideen gibt?
Ganz vernachlässigt werden hierzulande Smothies und Shakes, die so manches Frühstück besonders versüßen könnten.
Mein Lieblingskapitel ist auf jeden Fall der Leibspeisen-Teil: Tartes, Sardinen auf Toast, Käse mit Früchten, Pastateig und -saucen, Dips und Brotaufstriche, Suppen und Mixgetränke bieten einen leckeren Einblick in eine einfache und (fast) geniale Küche, die jedem Gourmet das Wasser im Munde zusammenlaufen läßt.
Ich werde in nächster Zeit viel ausprobieren, z.B. den Brie mit Äpfeln und Walnüssen oder die Linguine mit Kräutergarnelen. Oder lieber doch die Limetten-Kokos-Pfannkuchen mit Hähnchen und Minze oder das Pfirsich-Blaubeer-Dessert? Lasst Euch überraschen.




0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen